Aktuelles

UKM wird neues Mitglied bei der Gesundheitsregion EUREGIO

Die Gesundheitsregion EUREGIO begrüßt das Universitätsklinikum Münster als neues Mitglied in seinem Netzwerk. Der Beitritt in die Gesundheitsregion
EUREGIO sei ein wichtiger Schritt, Hochleistungsmedizin in der Region
bedarfsgerecht nutzbar zu machen und langfristig ein innovatives internationales Netzwerk zu unterstützen.

Projektteam Apotheke 2.0 im Bundestag

Zur Diskussion des Apothekenstärkungsgesetzes hat die CDU/CSU Fraktion das Projektteam Apotheke 2.0 zur Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik in den deutschen Bundestag eingeladen, um die Möglichkeiten der Digitalisierung für Apotheken vorzustellen. Zunächst wurde die Bedeutung der Apotheke vor Ort für eine flächendeckende Arzneimittelversorgung herausgestellt. Anschließend wurden Digitalisierungspotenziale zur Stärkung der intersektoralen Kommunikation und zur Entwicklung digitaler Services in Apotheken vorgestellt.

Karl-Josef Laumann übernimmt Schirmherrschaft für Apotheke 2.0

Der NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann übernimmt die Schirmherrschaft des Projektes Apotheke 2.0. Zur Gewährleistung gleicher Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land sei es von großer Bedeutung die Apotheke vor Ort als niederschwelligen Ansprechpartner zu erhalten. Daher sei es laut Laumann eine „alternativlose, gesellschaftliche Aufgabe“ die Apotheken durch die Potenziale der Digitalisierung zu Stärken. Das Projektteam Apotheke 2.0 freut sich über die Unterstützung und die zukünftige Zusammenarbeit.

Apothekerverband Westfalen-Lippe, Universität Osnabrück und Gesundheitsregion Euregio e.V. starten Projekt Apotheke 2.0

«Ziel des Projekts ist es, die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen, um den Menschen in strukturschwachen Regionen sinnvolle Versorgungsangebote zu machen und damit einen Umzug ins Pflegeheim oder stationäre Krankenhausaufenthalte so lange wie möglich zu vermeiden», erklärt der AVWL-Vorsitzende Dr. Klaus Michels. Als Beispiele nennt der AVWL die Überprüfung von Vitalparametern durch Wearables und Telemedizin, eine IT-gestützte Aufrechterhaltung der Dauermedikation oder besser strukturierte Botendienste. Auch die Erweiterung des Apotheken-Serviceangebots für Pflegeeinrichtungen, pflegende Angehörige und Pflegebedürftige sei denkbar. «Angesichts des alarmierenden Pflegenotstandes könnten wir Apotheker dazu beitragen, eine wichtige Versorgungslücke zu füllen», sagt Michels.

Projektbausteine

Intersektorale Kommunikation
Im ersten Schritt werden digitale Lösungen identifiziert und entwickelt, um mit diesen die intersektorale Kommunikation im Gesundheitswesen zu verbessern.
Ziel ist es, dass die Apotheke als „Gesundheitslotse“ auftritt und den Patienten in der Koordination mit den verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen unterstützt.

Neue Betreuungs- und Versorgungsmodelle
Neuartige Services können helfen, die Betreuungs- und Versorgungssituation für Patienten zu verbessern. Hierzu können unter anderem ein erweiterter Lieferdienst, Angebot und Beratung von auf Leistungen der Apotheke abgestimmte Ambient-Assisted-Living (AAL)-Anwendungen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter oder Beratungsangebote in den Bereichen Prävention, Ernährung, Pflege und Fitness zählen.

Apothekenstudien
Aktuell läuft die Apothekenumfrage, um den IST-Zustand in der Apothekenlandschaft und Ideen sowie Bewertungen von Apothekern oder Apothekenmitarbeitern zu bestimmten digitalen Lösungen zu erheben. Alle Apotheker und Apothekenmitarbeiter sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Hier geht es zur Umfrage.
Weiterhin sind Umfragen unter Apothekenkunden geplant, um Angebote von Apotheken zielgruppengerecht zu entwickeln bzw. anzupassen.

Datenanalysen
Im vierten Baustein sollen Möglichkeiten der Datenanalyse für Apotheken identifiziert werden. Auch im Gesundheitskontext werden zahlreiche Daten gesammelt, welche durch intelligente Analysen aufschlussreiche Erkenntnisse bringen können. Ein grundlegender Aspekt dabei ist, dass der Patient Herr seiner Daten ist und bleibt.

Unser Ziel

In den letzten Jahren ist oft über das sogenannte „Apotheken-Sterben“ zu lesen. Digitale Angebote verdrängen anscheinend zunehmend die Apotheke vor Ort – mit großen Nachteilen für eine insgesamt alternde Bevölkerung. Doch was heißt dies genau? In Kooperation mit dem Apothekerverband Westfalen-Lippe e.V. (AVWL) und der Gesundheitsregion EUREGIO e.V. erforscht an der Universität Osnabrück das Fachgebiet Unternehmensrechnung und Wirtschaftsinformatik (UWI) von Prof. Dr. Teuteberg die Einsatzmöglichkeiten von digitalen Technologien in Apotheken.

Mit rund 200.000 Euro wird das neue Forschungsprojekt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert. Im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) werden speziell Projekte unterstützt, die darauf abzielen, ländliche Regionen als Wohn-, Arbeits- und Lebensräume attraktiv zu gestalten.

durch die Kooperation von

Unser Forschungsansatz

Neue Services

Durch den Einsatz von Informations- und Kommunikations-Technologien können neue Servicemodelle entstehen, um die Apotheke vor Ort nachhaltig zu stärken. Die Möglichkeiten der Digitalisierung können Apotheker unterstützen, Patienten eine kompetente Beratung anzubieten und die Arzneimitteltherapiesicherheit erhöhen. Für Patienten die selbst nicht mehr mobil sind können Telepharmazieangebote oder Lieferdienste erweitert werden.

Intersektorale Vernetzung

Mit Hilfe einer digitalen Plattform soll die intersektorale Vernetzung im Gesundheitswesen gestärkt werden. Die Apotheke vor-Ort kann als niederschwelliger Ansprechpartner eine Lotsenfunktion für die Patienten einnehmen. Technologien wie eine elektronische Gesundheitsakte, ein elektronischer Medikationsplan oder das eRezept können Abstimmungsprozesse zwischen den Akteuren im Gesundheitswesen vereinfachen.

Technologische Innovationen

Technologische Innovationen können helfen, Patienten an die regelmäßige  Einnahme von Medikamenten zu erinnern oder zu präventiven Maßnahmen motivieren. Die durch Fitnessarmbänder und elektronische Gesundheitsakten gesammelten Daten können zudem genutzt werden, um Medikamente besser auf den Patienten einzustellen und die Gesundheitsversorgung nachhaltig zu verbessern.

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